KI-Produktionsnetzwerk setzt auf Laserschneidanlage mit IndustryFusion

KI-Forschung vorantreiben, moderne Fertigung erlebbar machen und bayerische Unternehmen für die Zukunft zu rüsten: das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg hat seit seiner Gründung 2021 große Pläne im Gepäck. Entsprechend modern wird der Forschungs- und Technologiepark ausgestattet. Dabei setzt der Verbund von Universität Augsburg, Hochschule, Fraunhofer Institut bzw. DLR und weiteren innovativen Unternehmen in ein erprobtes Schneidsystem, das mitsamt Steuerung und weiterer Peripherie für IndustryFusion optimiert wurde. Die Open-Source-Vernetzungslösung wird in der IndustryFusion Foundation entwickelt und basiert auf der Arbeit des Industry Business Network 4.0 e.V.
Für die Forschung und Wissenschaft in wenigen Wochen im Einsatz: U.a. eine 2D-Laserschneidanlage von MicroStep Europa, modernste Intel-Prozessortechnologie, ein Steuerungssystem von Eckelmann und Filtertechnik von Teka.

Die Pläne des KI-Produktionsnetzwerks sind klar definiert: Hand in Hand mit Wissenschaft und produzierenden, meist mittelständischen Unternehmen Künstliche Intelligenz weiterzuentwickeln und die Potentiale schnell in die reale Produktionswelt zu übertragen. Hierfür wurde seit dem Start 2021 ein Verbund hochrangiger Forschungspartner zusammengebracht: unter anderem mit der Universität Augsburg, der Hochschule Augsburg, dem Fraunhofer IGCV oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Am Ende steht das Ziel die Qualität der Bauteile dauerhaft zu steigern und einer „Nullfehler“-Produktion im Sinne der Nachhaltigkeit ohne Ausschuss möglichst nahe zu kommen. Hierfür wurde mit Unterstützung des Freistaats Bayern eifrig investiert und auch ein Showroom zu Forschungs- und Demozwecken eingerichtet. Die Parameter für die geeigneten Vorführtechnologien sind breit gefächert: hochproduktiv, effizient, flexibel und den Anforderungen einer modernen und digitalen Fertigung in einer heterogenen Produktionslandschaft gewappnet soll es sein. Aus diesen Gründen investiert das Netzwerk in ein Laserschneidsystem mit hochmoderner Peripherie, welches von Beginn an unter dem Schirm der Green SmartFactory 4.0 für die Open-Source-Vernetzungslösung IndustryFusion optimiert und entwickelt wurde. In der Leuchtturminitiative der IndustryFusion Foundation wird die Digitalisierung und interoperable Vernetzung mit IndustryFusion herstellerübergreifend konkret umgesetzt.

Das KI-Produktionsnetzwerk investiert in den MSE SmartFL von MicroStep Europa mit automatischem Wechseltischsystem sowie der MSE SmartControl Maschinensteuerung vom renommierten Steuerungshersteller Eckelmann und dem AirCube von Teka, einer sparsamen Absauganlage mit moderner Nano-Filtertechnologie. Im Zusammenspiel mit weiteren hochwertigen Markenkomponenten entsteht ein besonders energieeffizienter und ressourcenschonender 2D-Faserlaser für präzise Schnitte, der auch von Intel im Zuge des Intel RISE Programms bei dem Bestreben Fertigungen nachhaltiger und effizienter aufzustellen unterstützt wird. Nach dem das Laserschneidsystem bereits in mehreren Produktionen erfolgreich im Einsatz ist, wird es bald auch im exklusiven Vorführ- und Forschungszentrum in Augsburg zur Verfügung stehen. Das KI-Produktionsnetzwerk entschied sich für eine Ausführung mit einem 2D-Laserschneidkopf aus der EX-TRABEAM®-Serie von Thermacut sowie einer YLR-3000 Faserlaserquelle von IPG. Als Netto-Bearbeitungsfläche stehen 3.000 x 1.500 mm zur Verfügung.

„Der MSE SmartFL, seine Peripherie und die Open-Source IIoT-Vernetzungslösung IndustryFusion sind perfekt aufeinander abgestimmt. Damit hat das KI-Produktionsnetzwerk optimale Voraussetzungen, um unter realen Produktionsgegebenheiten mithilfe hochinnovativer Systeme seine Ziele zu erreichen. Wir sind stolz, dass wir bei diesem Gemeinschaftsprojekt einen Teil dazu beitragen dürfen die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands auch für die Zukunft zu erhalten und zu stärken“, sagt Igor Mikulina, Präsident des Stiftungsrats der IndustryFusion Foundation.

Mehr zum KI-Produktionsnetzwerk

Anfang 2021 startete das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg mit dem Ziel, mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) die Produktion und Automation von Unternehmen in ganz Bayern wettbewerbs- und zukunftsfähig zu halten. Der Freistaat Bayern unterstützt das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg im Rahmen der 2019 gestarteten Förderinitiative Hightech Agenda Plus. Forschungspartner des Netzwerks sind u.a. die Universität Augsburg, die Hochschule Augsburg, das Fraunhofer Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinem Augsburger Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) sowie die Handwerkskammer und die IHK Schwaben.

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